25. Mai 2012
Der Riechkolben ist nur in der Umgangssprache ein Synonym für die Nase. Tatsächlich handelt es sich um einen Bereich an der vorderen Basis des Gehirns. Am Riechkolben enden die Riechnerven, die von der Nase in die Schädelhöhle ziehen. Wie Forscher im Fachjournal "Neuron" berichten, sind diese Sinneszellen beim Menschen schon bei der Geburt vollständig vorhanden. Bei anderen Säugetieren sei das nicht der Fall. Im späteren Leben entstünden beim Menschen dann kaum noch neue Riechsinneszellen.
Zu ihrem Ergebnis kamen die Wissenschaftler mit Hilfe der C-14-Methode. Dieses Verfahren wird eigentlich eingesetzt um Fundstücke zu datieren, die mehrere Tausend Jahre alt sind. Hier wurde es verwendet, um das Alter der Nervenzellen im Riechkolben zu ermitteln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)