29. Mai 2012

Radioaktivität aus Japan in Thunfischen vor der US-Küste

Radioaktivität kennt keine Grenzen. Und selbst die rund 10.000 Kilometer Pazifik, die zwischen Japan und der Westküste der USA liegen, können überwunden werden. Forscher berichten in der Fachzeitschrift "PNAS" von Thunfischen, die eine erhöhte Belastung mit Cäsium 134 aufwiesen. Die Tiere wurden im August 2011 vor der kalifornischen Küste gefangen. Als Vergleich dienten Fische aus der Zeit vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima.

Die gemessenen Werte lagen allerdings den Forschern zufolge weit unter dem Grenzwert, den die japanische Regierung pro Kilogramm Fisch festgelegt hat. Für Menschen bestehe keine Gefahr.

Anhand der gestiegenen Werte für Cäsium 134 lasse sich aber möglicherweise der Lebenszyklus und die Verbreitung von Meerestieren erforschen. Denn Tiere mit einem hohen Wert müssen demnach zeitweise in japanischen Gewässern gelebt haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)