29. Mai 2012

Neue Erkenntnisse über eine der größten frühen Zivilisationen

2.000 Jahre lang haben die Harappa im Nordwesten Indiens gelebt.

Wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "PNAS" berichtet, verließen die Angehörigen der frühzeitlichen Hochkultur das Gebiet vor rund 4.000 Jahren, weil der Monsun immer schwächer wurde. Das Gebiet sei ausgetrocknet und die Harappa seien dem Ganges weiter nach Osten gefolgt. In ihrer Blütezeit machte die Zivilisation den Wissenschaftlern zufolge rund zehn Prozent der Weltbevölkerung aus. Das Siedlungsgebiet habe sich auf rund eine Million Quadratkilometer erstreckt. Bisher habe man über die Entwicklung der Hochkultur nur spekulieren können. Anhand von Satellitendaten erstellten die Forscher für ihre Untersuchungen zunächst ein digitales Modell des Siedlungsgebietes und untersuchten dann vor allem die Veränderungen der Flussläufe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)