29. Mai 2012
Libellen mögen's besonders gerne am Waldrand. Biologen aus Görlitz haben nach eigenen Angaben die erste Libellen-Zählung in Afrika durchgeführt und sind dabei auf einige Überraschungen gestoßen. War man vorher davon ausgegangen, dass Libellen mitten in den tropischen Regenwäldern leben, fanden die Forscher die meisten Tiere jetzt an den Waldrändern. Als wahres Libellen-Mekka bezeichnen die Wissenschaftler die Wasserscheide zwischen dem Kongo und dem Sambesi-Fluss. Fast die Hälfte der gut 700 afrikanischen Libellenarten wurden hier entdeckt.
Insgesamt gehe es den Libellen in Afrika recht gut, so die Bilanz der Biologen. Nur neun Prozent könnten als gefährdet eingestuft werden. Allerdings würden in einigen Regionen mit der wachsenden Bevölkerung die Süßwasserressourcen knapp - und damit der Lebensraum für Libellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)