29. Mai 2012
Die Frage beschäftigt Wissenschaftler und Biertrinker seit Jahren. Warum sinken Gasbläschen im Guinnes entgegen der Regeln der Physik nach unten? In der Zeitschrift "Spektrum Direkt" heißt es, ein Forscherteam aus dem irischen Limerick habe jetzt die Lösung gefunden. Anhand von Computersimulationen hätten die Forscher bewiesen, dass die Strömung der Gasbläschen mit der Form des typischen Guinness-Glases zusammenhänge.
Die Gasblasen im Bier haben eine geringere Dichte als die sie umgebende Flüssigkeit und müssten eigentlich alle aufsteigen. Beim Guiness strömen die Bläschen aber innen nach oben und dann nahe am Glasrand nach unten.
Das typische Guiness-Glas ist unten schmaler als oben. Deshalb müssten die nach oben steigenden Bläschen zu den Seiten hin ein größeres Gebiet abdecken, so die Forscher. Die Blasendichte nehme am Rand im Verhältnis zum Innenbereich ab. Dieses Ungleichgewicht bringe die ungewöhnliche Strömung hervor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)