30. Mai 2012
Wer Bob Dylan heißt, darf auch mit Sonnenbrille vor den Präsidenten der Vereinigten Staaten treten. Der 71-jährige Rockmusiker zeigte nicht viel Respekt, als Barack Obama ihn gestern im Weißen Haus in Washington mit der Freiheitsmedaille ehrte. Dylan bekam die höchste zivile Auszeichnung des Landes für seinen "herausragenden Einfluss auf die Gesellschaft der USA". Obama bekannte sich während der Verleihung als glühender Fan des Sängers und Songschreibers. Als Student habe er selbst oft Dylans Lieder gehört, unter ihnen "Blowin' in the Wind" und "Masters of War".
Neben Dylan zeichnete Obama die Literatur-Nobelpreisträgerin Toni Morrison, die ehemalige US-Außenministerin Madelaine Albright und neun weitere Personen mit der Freiheitsmedaille aus. Sie alle hätten dazu beigetragen, das Leben der Menschen in den USA zu verbessern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)