30. Mai 2012
Atomkraft - nein, danke. Das sagt inzwischen auch die Bundesregierung, aber ersetzen will sie die Atomkraft nicht nur durch erneuerbare Energien wie Wind und Sonne, sondern auch durch klimaschädliche Kohlekraftwerke.
Laut Greenpeace sind diese aber für mehr als 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Deshalb fordert die Umweltschutzorganisation, die Energiewende allein mit Gaskraftwerken und Ökostrom zu stemmen. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert aus einem Zeitplan von Greenpeace zur Abschaltung von Kohlekraftwerken in Deutschland.
Demnach soll der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und der aus der Steinkohle bis 2040 möglich sein und noch in diesem Jahr beginnen, um den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid nach und nach zu senken.
Die Bundesnetzagentur hält dagegen an dem Betrieb konventioneller Kohlekraftwerke fest. Sie argumentiert, dass ansonsten die Versorgung Deutschlands mit Energie nicht gewährleistet sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)