30. Mai 2012
Die gelblichen Zeichnungen ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit.
Archäologen haben 700 Jahre alte Malereien in einer mexikanischen Höhle untersucht, die erst im vergangenen Jahr gefunden worden waren. Nach Angaben des mexikanischen Anthropologie-Instituts waren die Zeichner Concho-Indianer. Die Malereien gäben neue Hinweise zum Verständnis ihrer Kultur. Zu sehen seien rituelle Schamanen-Szenen sowie ein Reinigungsbad und ein Totentanz für einen verstorbenen Jäger. Auch Wildschweine, Bären, Schlangen, Vögel und geometrische Figuren seien erkennbar.
Die Concho-Indianer lebten zwischen 1300 und 1800 in der Umgebung der mexikanischen Stadt Chihuahua. Im 19. Jahrhundert starb ihr Volk aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)