30. Mai 2012

Plagiatsforscherin: System ist verseucht

Eine Doktorarbeit kostet bekanntermaßen viel Mühe. Da einige Menschen sich darum zumindest teilweise drücken wollen, taucht das Thema Plagiate immer wieder auf. An der Universität Mainz findet momentan eine Tagung zu wissenschaftlichem Fehlverhalten statt. Die Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff sagte dort, das System sei verseucht. Da es immer noch keine Software gebe, die Plagiate vollständig erkennen könne, müsse man nach wie vor selber danach suchen.

Nach Schätzungen plagiiert rund ein Viertel aller Studenten mindestens ein Mal im Laufe der akademischen Karriere. Außerdem soll etwa jede dritte Doktorarbeit in den Fachbereichen Jura und Wirtschaftswissenschaften von "Ghostwritern" stammen, die gegen Geld Dissertationen anfertigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)