31. Mai 2012
Was für ihr Erbgut gilt, kann man vom Geschmack nicht unbedingt behaupten: Zuchttomaten und ihre wilden Vorfahren unterscheiden sich nur zu 0,6 Prozent. Das hat ein Team aus mehr als 100 Wissenschaftlern herausgefunden, das erstmals das Genom der Tomate entschlüsselt hat. Die Forscher untersuchten das Erbgut der Zuchttomate "Heinz 1706" und ihrer nächsten wilden Verwandten.
Sie schreiben im Fachmagazin "Nature", die entschlüsselten Sequenzen seien die Basis, um die heutzutage so geringe genetische Vielfalt bei Tomaten besser zu verstehen. Außerdem könne die Kenntnis des Erbguts dabei helfen, künftig gezielter neue Sorten zu entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)