31. Mai 2012

Fukushima-Tsunami hatte Auswirkungen in oberster Erdatmosphäre

Das Fukushima-Beben hat sogar die Atmosphäre durcheinandergebracht: Nach Angaben der NASA waren die Erdstöße und der Tsunami in Japan im vergangenen Jahr in der sogenannten Ionosphäre zu messen. Das ist der oberste Teil der Erdatmosphäre, der eine große Menge von Ionen und freien Elektronen enthält, also elektrisch geladenen Teilchen. Und genau die wurden durch den Tsunami in Bewegung versetzt.

Wissenschaftler hatten ein solches Phänomen schon bei früheren Tsunamis beschrieben. Diesmal allerdings konnen die Bewegungen laut NASA genauer beobachtet werden - und zwar dank der Kommunikation zwischen Satelliten in der Umlaufbahn und GPS-Empfängern auf der Erde.

Bei der NASA finden Sie Bilder des Durcheinanders.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)