31. Mai 2012
Spektakuläre wissenschaftliche Entdeckungen kommen heute nur noch selten aus einem einzelnen Fachgebiet. Der Meinung ist der Präsident der Berliner Humboldt-Universität, Jan-Hendrik Olbertz. Er sagte der "Frankfurter Rundschau", deswegen wolle seine Hochschule den Forschern das interdisziplinäre Arbeiten erleichtern. Das sei eine Initiative im Wettbewerb um den Status als Elite-Uni.
Laut dem Uni-Präsidenten sollen dabei die neu eingerichteten Integrativen Forschungsinstitute helfen. Dort kooperieren verschiedene Uni-Institute auch mit außeruniversitären Einrichtungen - um sich zum Beispiel teure Elektronenmikroskope zu kaufen.
Allerdings passten diese Ideen nicht unbedingt auf die Geisteswissenschaftler, so Olbertz. Er wolle die Historiker nicht aus ihren Archiven vertreiben und zur Vernetzung zwingen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)