31. Mai 2012
"Da kommt ein Tsunami auf uns zu." Das sagte der Präsident der Stanford-Universität, John Hennessy, vor kurzem über die Zukunft von interaktiven Online-Massenkursen. Inzwischen setzen schon mehrere US-Elite-Unis auf die "MOOC"s, so das englische Kürzel. Angefangen hatte der deutsche Stanford-Professor Sebastian Thrun vergangenen Herbst. Seitdem werden immer neue Plattformen gestartet, Zehntausenden melden sich für die Kurse an. Die Onlinekurse sind so attraktiv, weil die Studiengebühren in den USA gestiegen sind - auch zweitrangige Hochschulen verlangen inzwischen ab 40.000 US-Dollar aufwärts. Allerdings wollen viele Unis bisher noch keine Zertifikate für die Kurse ausstellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)