31. Mai 2012

Mädchen sind im Sport nicht zwangsläufig schlechter als Jungs

Bei den Olympischen Spielen in London werden weibliche und männliche Schwimmer - wie immer - in getrennten Gruppen an den Start gehen. Das soll ihre unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten berücksichtigen.

Bei Schulkindern sind dagegen kaum geschlechtsspezifische Unterschiede in der Leistung feststellbar. Das berichten US-Forscher auf der Jahrestagung des "American College of Sports Medicine" in San Francisco. Sie hatten für ihre Studie die besten Zeiten von Jungen und Mädchen bei Schwimmwettkämpfen untersucht. Das Ergebnis: Erst ab der Pubertät machen sich die körperlichen Unterschiede in der Leistung bemerkbar. Ab dem 13. Lebensjahr waren die Jungen im Durchschnitt etwas stärker.

Dem Leiter der Studie zufolge wäre es deshalb durchaus fair, bei Schwimmwettkämpfen jüngerer Kinder Mädchen gegen Jungen antreten zu lassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)