1. Juni 2012
Mit der Suche nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen ist das so eine Sache: die meisten haben einen Haken. US-Forscher haben jetzt einen fürs Holz gefunden. Sie haben mithilfe eines mathematischen Modells berechnet, wie sich die steigende Nachfrage auf die weltweite CO2-Bilanz auswirkt. Antwort: Sehr negativ. Es werde nämlich sehr viel Energie verbraucht, um Bäume zu fällen, sie zu transportieren und zu verarbeiten. Zudem könnten gerodete Wälder kein Kohlendioxid mehr binden. Die Wissenschaftler raten in dem Fachmagazin "Global Change Biology Bioenergy", die Wälder möglichst intakt zu lassen. So lasse sich der Klimawandel am effektivsten bekämpfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)