1. Juni 2012

Hobbyanglern kommt es nicht nur auf das Naturerlebnis an - auch der Fang muss stimmen

Tatsächlich einen Fisch zu fangen ist unwichtig. Diese Einstellung wird vielen Hobbyanglern unterstellt. Studien der vergangenen Jahre wiesen immer wieder darauf hin, dass der Hauptbeweggrund für Hobbyangler die Erholung am Wasser sei. Deutsche Wissenschaftler bestreiten jetzt, dass dieses Klischee immer zutrifft. Sie werteten Angeltagebücher von 1.200 Hobbyanglern aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Daraus leiteten sie fünf verschiedene Typen ab, deren Motive sich stark unterscheiden. Es gebe den Trophäenjäger, den Versorgungsangler, den sozialen Typen, den Herausforderungs-Sucher und den naturorientierten Angler. Entgegen früherer Studien habe die Auswertung gezeigt, dass drei der fünf Typen nur zufrieden seien, wenn neben der Erholung auch der Fang stimme.

Die Studie ist im Fachmagazin "North American Journal of Fisheries Management" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)