4. Juni 2012
Wenns zu warm wird, bleibt es duster. Das legt die Prognose eines internationalen Forscherteams nahe. Die Wissenschaftler warnen in einem Artikel im Fachmagazin "Nature Climate Change" vor den Folgen des Klimawandels für die Stromerzeugung.
Demnach werden sich schon in 20 Jahren die Tage häufen, an denen Kraftwerke gedrosselt oder abgeschaltet werden müssten. Der Grund: Die Werke könnten nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Hintergrund seien die steigende Wassertemperatur und die sinkenden Wasserstände der Meere und Seen. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dürften Kraftwerke nur begrenzte Mengen Kühlwasser aus Gewässern entnehmen.
Die Forscher empfehlen als Strategie zur Anpassung den Ausbau erneuerbarer Energien. Diese seien meist nicht auf Kühlwasser angewiesen. Eine weitere Möglichkeit sehen die Forscher außerdem im Ausbau der Gaskraftwerke mit höherer Effizienz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)