4. Juni 2012
Es ist die Legasthenie für Mathematik. Bei Grundschülern kann nicht nur eine Lese- und Rechtschreibschwäche auffallen, sondern auch eine Rechenstörung. "Dyskalkulie" nennt es die Weltgesundheitsorganisation, wenn Kinder nicht richtig rechnen, weil sie keine Verbindung zwischen Zahlen und Mengen herstellen können.
Psychologen der Universität Münster wollen Schülern jetzt mit einem speziellen Computerprogramm helfen. Sie haben mit Unterstützung der Bundesregierung ein Training entwickelt, bei dem betroffenen Schüler zum Beispiel mit Bildern Zahlen und Mengen vergleichen. Innerhalb von sechs Wochen soll das Programm helfen, die Schwächen beim Rechnen zu überwinden. Die Forscher halten es für möglich, dass die Schüler am Ende die nötigen Grundlagen haben, um später auch schwierigere Mathematik zu verstehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)