4. Juni 2012

Studie: Englisch-Kompetenz wirkt sich im arabischen Raum stark auf Gehalt aus

Bei Wilhelm von Humboldt hieß es noch "Sprache ist der Schlüssel zur Welt". Den neuesten Zahlen des britischen Kulturinstituts British Council folgend müsste es heißen: "Englisch ist der Schlüssel zum Geld". Dem Institut nach verdienen Englisch sprechende Arbeitnehmer im Nahen Osten und in Nordafrika oft viel mehr als ihre der Sprache nicht mächtigen Kollegen.

So bewege sich der Gehaltsunterschied zwischen beiden Gruppen beispielsweise in Tunesien bei rund fünf Prozent, in Ägypten bei 75 Prozent und in der irakischen Hauptstadt Bagdad sogar bei 200 Prozent. Weiter heißt es, trotz der Bemühungen der dortigen Staaten das Vermitteln von Englisch an den Schulen zu verbesseren, seien private Sprachschulen besser. Doch sie kosteten viel Geld und seien damit für die Mehrheit nicht zugänglich.

Für die Analyse wurden mehr als 2.000 Arbeitnehmer in der Region befragt.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)