5. Juni 2012

Mit Auftreten der Vögel wurden die Insekten kleiner

Wenn es keine Vögel gäbe, dann wären Insekten viel größer. So lassen sich Untersuchungen von Forschern der Universität von Kalifornien in Santa Cruz zusammenfassen. Sie haben mehr als 10.000 fossile Insekten aus den vergangenen 320 Millionen Jahren untersucht. In den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften berichten die Forscher, dass Insekten noch vor 150 Millionen Jahren gigantisch groß gewesen seien. Damals habe es zum Beispiel Libellen mit einer Flügelspannweite von 70 Zentimetern gegeben.

Zur gleichen Zeit als die Vögel auftraten, seien die Insekten plötzlich kleiner geworden. Die Forscher sehen den Grund dafür darin, dass kleine und wendige Insekten den Vögeln in der Luft besser ausweichen konnten. Bislang war man davon ausgegangen, dass die Größenentwicklung der Insekten mit dem Sauerstoffgehalt der Luft zu tun hatte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)