5. Juni 2012

Regentropfen können Stechmücke nichts anhaben

Wer glaubt, dass ein Platzregen mit schweren harten Wassertropfen für Moskitos den Tod bedeutet, der irrt. Wissenschaftler schreiben im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences", die Stechmücken überlebten selbst dann, wenn sie von einem Tropfen getroffen würden, der 50 Mal so schwer sei, wie sie selbst. In Versuchen konnten die Forscher zeigen, dass die Insekten von dem Wasser zwar zurück in die Tiefe gerissen wurden. Dann hätten sie sich jedoch von dem Tropfen gelöst und seien sicher gelandet.

Für die Wissenschaftler liegt das Überlebensgeheimnis der Moskitos in ihrer geringen Masse. Sie seien so leicht, dass bei der Kollision mit Regentropfen kaum Energie auf die Mücken übertragen werde.

Zum Vergleich: Das Massenverhältnis zwischen Tropfen und Moskito entspricht etwa dem eines Menschen, der mit einem Bus zusammenstößt. Da der Mensch aber viel schwerer ist als eine Mücke, überträgt sich auf ihn die zerstörerische Energie.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)