5. Juni 2012

Wärmere Flüsse beeinflussen Produktion von Strom

Der Klimawandel hat viele Facetten. Ein internationales Forscherteam weist zum Beispiel auf den Zusammenhang zwischen wärmer werdenden Flüssen und der Stromproduktion hin.Im Fachmagazin "Nature Climate Change" schreiben die Forscher, dass der Klimwandel künftig die Produktion von Strom behindern werde, weil den Kraftwerken die Kühlung fehle. Den Wissenschaftlern zufolge könnte die Stromversorgung deswegen in Europa im Sommer um sechs bis 19 Prozent zurückgehen. Besonders der Süden Europas wäre davon betroffen. In heißen und trockenen Sommern, wie etwa 2003 und 2009 sei es schon zu solchen Problemen gekommen.

In Europa und den USA ist streng reguliert, wann Kraftwerke Wasser, zum Beispiel aus Flüssen, entnehmen dürfen. Das hat zur Folge, dass vor allem in Wärmeperioden mit niedrigen Wasserständen ein Konflikt besteht zwischen Umweltstandards und den Konsequenzen von weniger Stromproduktion.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)