5. Juni 2012

China: Nur wir haben Recht zur Smog-Überwachung

In Peking führt die Smog-Überwachung zu diplomatischen Verstimmungen. Die dortige US-Botschaft veröffentlicht nämlich im Netz regelmäßig Daten zur Luftverschmutzung. China hat zu Jahresbeginn ebenfalls mit Feinstaub-Messungen in seiner smoggeplagten Hauptstadt begonnen. Die Ergebnisse stimmen aber häufig nicht überein. Viele werfen der chinesischen Regierung vor, die Werte zu verharmlosen.

Vize-Umweltminister Wu Xiaoqing wehrte sich jetzt erneut und wurde sehr deutlich: Ausländische Diplomaten sollten sich nicht in interne Angelegenheiten einmischen. Die chinesischen Mess-Standards seien nach Beratung mit der Weltgesundheitsorganisation entwickelt worden und entsprächen der aktuellen Situation im Land. Außerdem messe die US-Botschaft die Luftqualität nur an einer einzigen Stelle. Das hatte die Botschaft aber auch immer klar gemacht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)