5. Juni 2012

Studie: Klimawandel wird Lateinamerika 100 Milliarden Dollar kosten - pro Jahr

Die Regionen, die wenig zum Klimawandel beitragen, haben häufig die größten Schäden.

100 Milliarden Dollar pro Jahr wird der Klimawandel ab 2050 zum Beispiel in Lateinamerika und der Karibik kosten. Das geht aus einer Studie der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank hervor.

Hauptbelastungen seien die Zerstörung der karibischen Korallenriffe, das Abschmelzen der Gletscher in den Anden und Schäden in den Regenwäldern des Amazonas. Die Einbußen in der Landwirtschaft werden auf 30 bis 52 Milliarden Dollar geschätzt.

Die Studie wurde im Vorfeld der UNO-Konferenz für Nachhaltigkeit "Rio +20" in Brasilien veröffentlicht. Die betroffene Region selbst habe ihre Treibhausemissionen in den vergangenen zehn Jahren bereits um elf Prozent gesenkt, vor allem durch den Schutz von Regenwald. Ein Problem bleibe aber der wachsende Transport- und Energiesektor.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)