5. Juni 2012
Der Fund ist grausam, soll aber künftig Touristen anziehen. In der bulgarischen Stadt Sosopol am Schwarzen Meer haben Archäologen die Skelette zweier Männer gefunden, die den Angaben zufolge vor etwa 700 Jahren mit einem Eisenstab in Bauch und Brust gepfählt wurden. Wie die Wissenschaftler der Zeitung "Sofia Morning News" sagten, steckte dahinter der Glaube, die Männer könnten sonst wiederauferstehen und als Vampire ihr Unwesen treiben.
Der Direktor des Nationalmuseums für Geschichte in Sofia erklärte der Zeitung, die Pfählung sei in Bulgarien bis ins 20. Jahrhundert weit verbreitet gewesen. Tote, die die Gesellschaft zu Lebzeiten für böse gehalten habe, seien mit massiven Eisenpfählen im Boden verankert worden, damit sie sich als Untote nicht losmachen könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)