5. Juni 2012
Was wir in unseren Wohnzimmern machen, hat sich in den vergangenen 20 Jahren verändert. Und obwohl das eigentlich Privatsache ist, haben sich Architektur-Historikerinnen der Universität Hannover damit beschäftigt.
Das Ergebnis ihrer Langzeitstudie: Für 90 Prozent der Befragten ist der Wohn-/Essbereich auch heute noch der wichtigste Raum und für drei Viertel der Befragten auch der meistgenutzte. Eines hat sich in den vergangenen 20 Jahren aber geändert: Die Deutschen öffnen ihre Wohnungen stärker für Außenstehende als noch in den neunziger Jahren, also zum Beispiel für Freunde und Bekannte. Außerdem werde im Wohnraum heutzutage häufiger gearbeitet.
Nach Erkenntnissen der Wissenschaftlerinnen sind die Wohnungen deshalb aber nicht unbedingt größer geworden. Wichtig sei den Bewohnern heutzutage etwas anderes: Die eigenen vier Wände sollten gemütlich sein, pflegeleicht und praktisch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)