5. Juni 2012
Machen wir uns nichts vor: Es ist immer noch das Fernsehen.
Laut einer Umfrage des Hans-Bredow-Instituts wird es von 41 Prozent der Deutschen als Hauptinformationsquelle für die Meinungsbildung genutzt. Nur 21 Prozent der Befragten bevorzugten die Zeitung zur Information über das Weltgeschehen, 15 Prozent das Radio und 13 Prozent das Internet.
Der Medienforscher Uwe Hasebrink sagte beim Hamburger Medienkongress zur Meinungsvielfalt, auch in der Gruppe der unter 30-Jährigen informierten sich mehr Meschen im Fernsehen als über das Netz.
Wer das Fernsehen als primäre Informationsquelle nutzt, sieht laut der Studie vor allem die klassischen Nachrichtensendungen. Talkshows oder Polit-Magazine spielten nur eine untergeornete Rolle. Bei den Sender liege die "ARD" mit 45 Prozent vorn, dann folge das "ZDF" mit 16 und "RTL" mit zehn Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)