5. Juni 2012
Spezielle Schutzbrillen müssen schon sein. Sonst könnte der Venus-Transit in der kommenden Nacht aus einem weiteren Grund ein einmaliger Anblick werden. Denn ungeschützt oder mit einer normalen Sonnenbrille in die Sonne zu schauen, kann innerhalb von Sekunden zur Erblindung führen.
Davor warnen Mediziner wenige Stunden vor dem Venus-Transit, der hierzulande in den frühen Morgenstunden zu sehen sein wird: nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zwischen 4.40 Uhr und 6.55 Uhr. Dann schiebt sich die Venus vor die Sonne und hinterlässt dort vorübergehend einen schwarzen Fleck, in etwa so groß wie ein Tausendstel der Sonnenscheibe.
Möglicherweise werden Schutzbrillen aber auch überflüssig. Laut Deutschem Wetterdienst dürften in weiten Teilen Deutschlands dichte Wolken die Sicht auf Sonne und Venus versperren.
Die nächste Chance, einen Venus-Transit zu bewundern, haben dann wieder unsere Nachfahren: im Jahr 2117.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)