6. Juni 2012

Studie erkennt keinen Zusammenhang zwischen Drogenverteilzentren und Kriminalität

17 US-Staaten geben in medizinischen Zentren Cannabis aus. Da sorgen sich einige, dass im Umfeld dieser Zentren die Kriminalität steigen könnte: dass zum Beispiel die Drogen-Empfänger überfallen werden könnten oder gedealt würde. Das scheint einer ersten Studie zufolge nicht der Fall zu sein. Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles untersuchten das Umfeld von 95 Abgabestellen in der Stadt Sacramento und fanden keinerlei Zusammenhang mit der Kriminalitätsrate in den verschiedenen Ortsteilen.

In Deutschland gibt es Cannabis bisher nur für sehr wenige Patienten mit Ausnahmegenehmigung auf Rezept in der Apotheke. Die Droge gilt als schmerzlindernd und könnte Studien zufolge zum Beispiel die Symptome von Krebs und Multipler Sklerose mildern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)