6. Juni 2012

Neue Studie: Warnung vor Rohstoff-Kriegen und Marktturbulenzen

Die Bedrohung steigt. Davor warnt die Denkschmiede "Transatlantic Academy" und meint damit das Risiko von Rohstoff-Kriegen und schweren Marktturbulenzen. Bei der Vorstellung einer neuen Studie in Berlin forderten die Experten, bei der Nutzung knapper Ressourcen weltweit stärker zusammenzuarbeiten. Denn: Rohstoff-Engpässe seien meist die Konsequenz eines Versagens der Politik. Die Knappheit verschärfe sich aber heutzutage noch durch den Klimawandel, das Wachstum und den Aufstieg neuer Großmächte. Gerade Asien, Afrika und Lateinamerika könnten zu sozialen Brennpunkten werden.

Der Thinktank fordert deshalb: Die Regierungschefs Europas und der USA sollten ihre Interessen besser mit denen der aufstrebenden Schwellenländer abgleichen. Wichtig sei auch etwas Anderes: In Frage zu stellen, ob stetes Wirtschaftswachstum mit immer höherem Ressourcen-Verbrauch überhaupt möglich sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)