6. Juni 2012

Arbeitslose für die Kitas: Verband katholischer Tageseinrichtungen sieht das grundsätzlich positiv

Arbeitslose in die Kindertagesstätten -

diesen Vorschlag von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen findet Frank Jansen, Geschäftsführer des Verbandes katholischer Tageseinrichtungen gar nicht so falsch.

Er sagte in der Deutschlandfunk-Sendung "Campus + Karriere", angesichts der fehlenden Erzieher seien alternative Ideen dringend nötig. Allerdings müsse der Einsatz von umgeschulten Arbeitslosen an Voraussetzungen geknüpft sein. Die vorgeschlagene anderthalbjährige Umschulung reiche nicht. Eine ganz normale dreijährige berufsbegleitende Ausbildung müsse sein.

Außerdem sollten die Arbeitslosen bestimmte Eignungskriterien erfüllen wie Empathiefähigkeit und auch die innere Motivation, Kinder zu erziehen.

Multiprofessionelle Teams mit Erziehern, die auch eine andere Ausbildung wie Schreiner oder Maler hätten, seien ohnehin im Gespräch gewesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)