7. Juni 2012
"Der Mars hat einen seiner berühmtesten Einwohner verloren." So überschreibt das Wissenschaftsmagazin "Scientific American" seine Würdigung von Ray Bradbury. Der US-amerikanische Schriftsteller starb gestern im Alter von 91 Jahren. Bradbury hatte seit den 50er-Jahren Science-Fiction-, Horror- und Fantasy-Romane geschrieben. Seine bekanntesten Bücher sind "Die Mars-Chroniken" und "Fahrenheit 451". Dem "Scientific American" zufolge hat er erheblich dazu beigetragen, dass Science-Fiction heute als "respektable Literatur" wahrgenommen wird.
Ein Blogger des Online-Portals "Discovery News" dankt Brandbury posthum. Seiner Bücher wegen sei er Naturwissenschaftler geworden. Brandburys Visionen hätten ihn neugierig darauf gemacht, was auf anderen Planeten passiere. Und die "New York Times" stellt fest: Bradburys berühmteste Werke seien schlicht Klassiker geworden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)