7. Juni 2012

Niederländer wollen Twitter-Nachrichten für Rettungsdienste nutzbar machen

Nachrichten aus Katastrophen- oder Krisengebieten kommen oft in 140 Zeichen über das Internet - über Twitter. Forscher aus den Niederlanden wollen diese Informationen jetzt für Rettungsdienste nutzbar machen. Das Magazin "Technology Review" berichtet, dass ein System dafür vertrauenswürdige Tweets herausfiltern und bewerten soll.

Die Forscher der Technischen Universität Delft haben dafür eine Suche entwickelt, die Bedeutungen von Sätzen und Wörtern erkennt. Dabei müsse das System zum Beispiel unterscheiden können, ob jemand nur sagt, dass er sich die Zunge verbrannt habe - oder, dass sein Haus brenne. Dann sollen die Tweets nach Informationen über Schäden oder Anhaltspunkte für den Ort des Unglücks durchsucht werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)