7. Juni 2012
Es geht bei ihrer Beute im wahrsten Sinne des Wortes um die richtige Antenne. Afrikanische Springspinnen erkennen ihre Opfer anscheinend an den Fühlern. Forscher aus Neuseeland und Kenia hatten untersucht, wie die Spinnen aus einer Vielzahl von Mücken ihr Lieblingsfutter finden. Das sind weibliche Malaria-Mücken, deren Bauch mit Blut gefüllt ist. Wegen dieses Blutdurstes wird die Spinne den Wissenschaftlern zufolge auch Vampirspinne genannt.
Die Forscher testeten das Verhalten der Springspinnen, indem sie die Körper von weiblichen und männlichen Mücken kombinierten. Die Weibchen unterscheiden sich nur durch kleinere Fühler und den roten Blutbauch von den Männchen. Die Springspinne suchte sich immer die Mücken mit weiblichen Fühlern - auch wenn der begehrte, blutgefüllte Bauch mit einem männlichen Kopf kombiniert war.
Nachzulesen ist die Studie im "Journal of Experimental Biology".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)