8. Juni 2012

China plant bessere Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen

Auch in China steigt die Zahl von Erkrankungen an Depressionen und Angstzuständen - und die Versorgung mit Psychotherapeuten ist sehr schlecht.

Zu diesem Ergebnis kommt das chinesische Gesundheitsministerium. In seinem Dreijahresplan für die Arbeit mit psychischen Krankheiten will das Ministerium die Behandlungsmöglichkeiten nun drastisch ausbauen. Bis 2015

sollen 90 Prozent der kommunalen Krankenhäuser auch psychologische Beratung und Behandlung anbieten können.

In China ist das Gesundheitssystem vor allem auf dem Land sehr schlecht ausgebaut. Die Psychotherapie nimmt einen eher stiefkindlichen Platz ein. In der Traditionellen Chinesischen Medizin existieren psychische Erkrankungen nicht, hier wird alles auf körperliche Fehlfunktionen zurückgeführt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)