8. Juni 2012

Englisch als Sprache der Wissenschaft stellt Übersetzer vor Probleme

Wer Englisch kann, ist klar im Vorteil. Das gilt vor allem für Wissenschaftler, denn die meisten - und vor allem die wichtigsten - Fachpublikationen sind in dieser Sprache verfasst. Das Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk für Entwicklungsländer nimmt das zum Anlass, Tipps für Journalisten zu veröffentlichen, die solche Themen den Menschen in ihrer lokalen Sprache näher bringen wollen.

Kernpunkt sei zunächst die korrekte Übersetzung der Fachbegriffe. Dabei gebe es viele Fallstricke: So sei das Wort "Knochenmark" - englisch "bone marrow" - fälschlicherweise als das "Gehirn der Knochen" ins Arabische übertragen worden. In anderen Fällen sei eine Übersetzung nicht möglich, weil es ein entsprechendes Wort in der Zielsprache gar nicht gebe. In diesem Fall empfiehlt die Autorin, die englischen Bezeichnungen zu verwenden und diese zu erklären. Verständnisfördernd sei es außerdem, den Text mit erklärenden Bildern und Grafiken zu illustrieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)