8. Juni 2012
Es klingt wie eine gute Nachricht: In den USA gleicht sich die Lebenserwartung von Schwarzen und Weißen immer mehr an. In der Fachzeitschrift "The Journal of the American Medical Association" schreiben amerikanische Forscher, zwischen 2003 und 2008 sei der Unterschied bei Männern von 6,5 auf 5,4 Jahre gesunken. Bei Frauen betrage er im Durchschnitt noch 3,7 Jahre. So klein sei die Kluft noch nie gewesen.
Anlass zur Sorge gibt den Wissenschaftlern die zugehörige Statistik. Denn eine der Hauptursachen sei die hohe Zahl der Drogentoten unter Weißen. In dem Untersuchungszeitraum sei die Zahl der Toten durch Drogeneinfluss bei Schwarzen um fast 20 Prozent angestiegen, bei Weißen jedoch um fast drei Viertel.
Nach Behördenangaben sind 2008 in den USA über 36.000 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum gestorben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)