8. Juni 2012
Wälder, Korallenriffe, Graslandschaften und funktionierende Ökosysteme: Die wirtschaftlichen Werte von Natur-Ressourcen wie diesen müssen mit einbezogen werden, wenn es um die Beurteilung der Volkswirtschaft eines Landes geht. Das fordert ein Zusammenschluss von zehn Ländern Afrikas im Vorfeld der Klimakonferenz "Rio+20". Vor 20 Jahren war beim Gipfel in Rio de Janeiro ein entwicklungs- und umweltpolitisches Programm verabschiedet worden, das als Meilenstein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit gilt.
Die Ziele betrachten die Unterzeichner des Papiers größtenteils als nicht erreicht. Sie setzen sich zum Ziel: den finanziellen Wert der natürlichen Ressourcen klar zu machen, damit Entscheidungsträger diesen berücksichtigen können - zum Beispiel, wenn es darum gehe, diese zur Ausbeutung von Bodenschätzen zu zerstören. Die Erklärung wurde beim Gipfeltreffen zur Nachhaltigkeit in Afrika unterzeichnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)