11. Juni 2012

Verteidigungsminister setzt sich weiter für Veteranenpolitik ein

Er möchte "keinen Muttertag für Soldaten etablieren". Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière findet, ein Veteranen-Gedenktag müsste in eine gesamte Veteranenpolitik eingebettet werden. Er sagte der "Tageszeitung", insgesamt verdienten Menschen, die mit und am Tod arbeiteten, mehr öffentliche Wertschätzung. Das gelte für Krankenschwestern im Hospiz wie für Bombenentschärfer auf Baustellen - und eben auch für Soldaten. Sie begäben sich schließlich aktiv in Lebensgefahr.

De Maizière erteilte im "taz"-Interview zugleich Forderungen nach einer militärischen Invasion in Syrien eine Absage. Das UNO-Mandat laute "Beobachten". Und dieses Herstellen von Öffentlichkeit habe Wirkung - auch auf diejenigen, die Gewalt ausübten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)