11. Juni 2012
Auf Grönland sind reiche Vorkommen der Seltenen Erden gefunden worden. Bisher hatte China nahezu das Monopol auf die Rohstoffe. Wie die "Tageszeitung" berichtet, könnte Grönland aber künftig jedes Jahr knapp halb so viel wie China produzieren. Eins der Vorkommen solle bereits in den nächsten Jahren ausgebeutet werden. Die grönländische Regierung unterstütze das Vorhaben - es sei eine Voraussetzung dafür, dass sich Grönland auch finanziell unabhängig mache von Dänemark.
Allerdings gibt es laut "taz" auch einen Haken: Bei der Förderung Seltener Erden entstehe viel uranverseuchter Abraum. Dänemark - und damit noch auch Grönland - verfolgten aber seit Jahrzehnten eine Null-Toleranz-Politik zu radioaktiven Elementen. In den nächsten Monaten soll deswegen das Parlament über den Abbau entscheiden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)