11. Juni 2012
Nase voll von der Euro-Krise? Wie wär's mit der Rückkehr zur D-Mark? Die Online-Ausgabe der Zeitung "Die Welt" hat einmal durchgespielt, was ein solcher Schritt bedeuten würde. Ergebnis: Er wäre teuer. So gerieten die schätzungsweise 2.000 Milliarden Euro in Gefahr, die der deutsche Staat sowie Banken und Unternehmen dem Euro-Ausland geliehen haben. Außerdem könnten sich die 699 Milliarden Euro, die die Bundesbank den anderen europäischen Notenbanken geborgt hat, in Luft auflösen. Ähnliches würde für das Privatvermögen der Bundesbürger gelten, das unterm Strich etwa 3.200 Milliarden Euro beträgt. So haben die Lebensversicherer viel Geld in Anleihen im europäischen Ausland gesteckt. Die wären bei einer Aufwertung der D-Mark gegenüber dem Euro entsprechend weniger wert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)