11. Juni 2012
Ein gesundes Frühstück - das wählt offenbar eher derjenige, der ausgeschlafen ist. Forscher der Universität von Kalifornien in Berkeley haben herausgefunden, dass Übermüdete sich schwerer für gesundes Essen entscheiden. Sie erklären das mit Vorgängen im Gehirn. Der sogenannte Frontallappen sei bei Ausgeschlafenen aktiver als bei Nachteulen. Und ausgerechnet in dieser Region würden vernünftige Entscheidungen getroffen.
Auf einer internationalen Tagung von Schlafforschern in Boston wurde auch der Versuchsaufbau vorgestellt: 23 gesunde Erwachsene sahen sich Bilder von Nahrungsmitteln an, wie etwa Pizza, Currywurst oder Salat. Dabei gaben sie an, wie gerne sie das Abgebildete essen würden. Es zeigte sich: Im übermüdeten Zustand hatten die Probanden viel mehr Lust auf Ungesundes, als wenn sie ausgeschlafen waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)