11. Juni 2012
Eine Studie mit College-Studenten in Toronto bringt Licht ins Dunkel der Schlafstörungen. Die Forscher vermuten nämlich, dass Schlafstörungen oftmals mit Angst vor der Dunkelheit zu tun haben. Die Wissenschaftler untersuchten eine Gruppe von Studenten. Sie setzten die Probanden plötzlichem Lärm im Hellen und im Dunkeln aus. Dabei zeigte sich: Wenn die Lichter aus waren, wurden diejenigen, die angegeben hatten, schlecht zu schlafen, leichter durch die Geräusche erschreckt, als die guten Schläfer.
Der Leiter der Studie begründete dies bei einem Schlafkongress in Boston damit, dass die schlechten Schläfer ohne Licht angespannter seien. Sie verbänden die Dunkelheit nämlich damit, dass sie nicht schlafen könnten. Die Wissenschaftler wollen nun herausfinden, wieviele Menschen an einer aktiven und unbehandelten Phobie vor der Dunkelheit statt nur an normalen Schlafstörungen leiden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)