11. Juni 2012
Knochen können mit Hilfe von frischen, gereinigten Fettstammzellen schneller und besser wachsen. Das haben Wissenschaftler von der Universität Kalifornien in Los Angeles herausgefunden.
Sie verwendeten eine Zellensortiermaschine, um menschliche Stammzellen zu isolieren. Aus ihnen haben sie dann in einem Tiermodell Knochen gemacht. Bisher mussten aus Fett gewonnene Zellen über Wochen kultiviert werden. Das brachte ein hohes Risiko an Infektionen mit sich und kostete Zeit. Im Modell wuchsen die Knochen schneller und mit einer höheren Qualität.
Die Forscher erhoffen sich nun von der Methode, dass Patienten irgendwann eine schmerzhafte Knochentransplantationen ganz erspart bleiben könnte. Die Studie ist im Fachmagazin "Stem Cells Translational Medicine" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)