12. Juni 2012
Die Wirtschafts- und Finanzkrise findet nicht nur an den Aktienmärkten statt, sondern auch in den Portemonnaies der Bürger. Das gilt jedenfalls für die Amerikaner. Einer neuen Studie der US-Notenbank Fed zufolge ist das mittlere Einkommen von US-Familien stark gefallen: von knapp 50.000 Dollar im Jahr 2007 auf knapp 46.000 Dollar im Jahr 2010. Das sind 7,7 Prozent weniger und damit ein größerer Verlust, als die Statistikbehörde der US-Regierung angenommen hatte.
Das mittlere Einkommen wird berechnet, indem man die Bevölkerung in zwei gleichgroße Gruppen teilt: Der Begriff bezeichnet dann die Summe, die Menschen verdienen, die genau in der Mitte zwischen Arm und Reich liegen.
Noch mehr gefallen ist laut Fed das mittlere Vermögen von US-Familien, nämlich um fast 39 Prozent. Grund ist demnach vor allem der Wertverlust von Immobilien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)