12. Juni 2012

Rechenmodelle: Klimaerwärmung lässt Zahl der Waldbrände ansteige

Im US-Bundesstaat New Mexico brennen aktuell Waldflächen auf 65 Quadratkilometern, in Colorado auf 35 Quadratkilometern.

Wissenschaftler schreiben dazu passend in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Ecosphere", wie sich die Zahl der Waldbrände durch die Erderwärmung in Zukunft verändern könnte. Sie werteten Satellitenaufnahmen und 16 verschiedene Klimamodelle aus. Das Ergebnis ist einem Punkt wenig überraschend: Bis zum Jahr 2100 werde es in den meisten gemäßigten Zonen Europas und Nordamerikas zu deutlich mehr Waldbränden kommen. Diese Entwicklung sei schon für die nächsten 30 Jahre abzusehen. Überraschender ist die Prognose für die Regionen entlang des Äquators. Vor allem in den tropischen Regenwäldern werde sich die Gefahr unkontrollierter Naturfeuer verringern.

Grund sei, dass es dort wegen der Erderwärmung mehr Regen geben werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)