12. Juni 2012

Dresdner Forscher schlagen neue Bauart für Flüssigmetall-Batterien vor

Wie wird regenerative Energie geliefert, wenn die Sonne gerade nicht scheint oder Windräder stillstehen? Die Lösung könnten Flüssigmetall-Batterien sein. Forscher der US-amerikanischen Technikuni MIT arbeiten daran, diese Stromspeicher in großer Form herzustellen.

Physiker des Dresdner Helmholtz-Zentrums haben jetzt aber herausgefunden: Wird die Batterie stark vergrößert, kann es zum Kurzschluss kommen, weil die Metallschichten in der Batterie durcheinander kommen. Diese sogenannte Tayler-Instabilität konnten die Dresdner jetzt erstmals auch in Flüssigmetall nachweisen.

Die Forscher schlagen deshalb vor, in große Batterien eine Art Innenrohr einzubauen. So bleiben die Metallschichten besser voneinander getrennt und die Tayler-Instablität kann vermieden werden. Die Studie ist in der Zeitschrift "Physical Review Letters" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)