12. Juni 2012
Rund ein Jahr nach dem Militäreinsatz in Libyen hoffen ausländische Unternehmen auf Aufträge durch die ehemaligen Rebellen. Nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) setzten vor allem französische Wirtschaftsdelegationen darauf, von den Rebellen belohnt zu werden. Der NATO-Einsatz gegen Ex-Präsident Gaddafi war vor allem von Frankreich vorangetrieben worden.
Als Beispiel für Wirtschaftsaufträge nannte die DGAP die Instandsetzung von Linien-Maschinen durch die Air France und den Wiederaufbau des Hauptstadt-Flughafens durch die Pariser Airport-Gesellschaft. Zudem sei der Ölkonzern Total dabei, sein Engagement weiter auszuweiten.
Nach Einschätzung der DGAP haben könnten aber auch Firmen eine Chance haben, deren Staaten sich damals dem NATO-Einsatz verweigerten. Auch deutsche Unternehmen böten derzeit bei Ausschreibungen mit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)