13. Juni 2012

Rotes Kreuz kritisiert Vergütungen für Blutspenden

Einmal Blutspenden bringt so viel Geld wie ein dreifacher Hartz-IV-Tagessatz. Jedenfalls dann, wenn man seine Spende bei Universitäten, privaten Blutspendediensten oder Pharmaunternehmen abgibt. Das Deutsche Rote Kreuz kritisiert die Praxis privater Anbieter, Geld für Blutspenden zu zahlen. Dem Roten Kreuz liefen so die Spender weg. Dabei laute die gesetzliche Vorgabe für ganz Europa, dass die Blutspende freiwillig und unentgeltlich sein müsse.

Momentan spenden etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland regelmäßig Blut. Das Rote Kreuz hat im Sommer immer mit Engpässen zu kämpfen - vermutlich weil die Motivation in der Urlaubszeit geringer ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)