13. Juni 2012

Keyboard komponiert allein

Ob ein Mozart damit wohl überflüssig gewesen wäre? Forscher der Cornell-Universität in den USA haben ein Keyboard gebaut, das eigenständig komponiert. Das Magazin "Technology Review" berichtet, dass der Nutzer dafür nur wenige Töne über eine Tastatur eingeben müsse - es reichten zwei. Außerdem müsse er noch zwischen einer fröhlichen Stimmung in einem Dur-Klang und "sanft" in Moll wählen.

Das Keyboard errechne aus den Tönen nach einer mathematischen Formel eine zufällige Folge. Dazu kämen Akkorde, die klanglich passten. Ein Filter vermeidet nach Angaben der Forscher noch unschöne Melodien, indem zum Beispiel zu große Sprünge zwischen Noten verhindert werden.

Die Forscher sind der Meinung, dass ihr System theoretisch in handelsübliche Keyboards eingebaut werden könnte. Ihr Prototyp besteht allerdings unter anderem aus einer alten Telefontastatur und einem gebrauchten Kinderspielzeug-Klavier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)